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Selbständig machen als ArchitektIn - Teil 2

Ferdinand Witt-Dörring
Ferdinand Witt-Dörring
12/2023
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Herzlich Willkommen zu unserem zweiten Blog Post der neuen Blog-Serie über das Themengebiet: “Selbständigkeit für ArchitektInnen”. In unserem ersten Artikel haben wir uns die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Selbständigkeit als ArchitektIn näher angeschaut. In der heutigen Ausgabe dreht sich alles um den nächsten, entscheidenden Schritt: wie finde ich meinen ersten Kunden bzw. meine erste Kundin?

Wie positioniere ich mein Architekturbüro?

Bevor es aktiv auf Kundensuche gehen kann, stellt sich für jede/n, frisch selbständig gewordene/n ArchitektIn die Frage: worauf will ich mich eigentlich fokussieren? Welche Leistungen kann bzw. will ich anbieten? Wie will ich mich positionieren?

Eine klare Richtung bzw. Positionierung hat einige Vorteile. Alleine in Deutschland gibt es mehr als 140.000 ArchitektInnen. Das Ziel ist es sich von der Masse an Konkurrenz abzuheben. Je genauer klar ist welche Leistungen angeboten werden können, bzw. in welchen Themengebieten Stärken und spezielles Wissen vorliegt, desto einfacher können genau diese Stärken in Marketing und Vertrieb beworben werden. Darüber Hinaus sollten folgende Fragen geklärt werden:

  • Für wen möchte ich arbeiten? Wer ist meine Zielgruppe? Arbeite ich lieber für große Baukonzerne oder eher private Bauherren? Gibt es eine Industrie die mich besonders interessiert? Gibt es eine Industrie für die ich relevantes Vorwissen besitze oder in der ich schon Projekte erfolgreich abgeschlossen habe?
  • Welchen Mehrwert kann ich anbieten? Was zeichnet Projekte aus, an denen ich arbeite? Liegen meine Stärken in der Planung oder in der Ausführung?

Eine gute Positionierung ist der erste wichtige Schritt zur Kundenakquise. Akquise ist für die meisten ArchitektInnen ein Dauerthema. Vor Allem am Anfang kann es durchaus schwierig sein neue Projekte zu finden und dann auch zu gewinnen. Mit der Anzahl an absolvierten Projekten steigt natürlich die Bekanntheit, die Chance auf Weiterempfehlung und die Möglichkeit abgeschlossene Projekte als Referenz vorzulegen. Oft starten frische selbständige ArchitektInnen direkt mit einem Projekt von Freunden oder der eigenen Verwandtschaft. Trotzdem ist es ratsam von Anfang an nach weiteren bzw. nächsten Projekten zu suchen, da dies aufwändig ist und oft Zeit braucht.

Webseite, Marketing und co. für ArchitektInnen

Die Antworte zu den Fragen, die sich jede/r ArchitektIn im Zuge der Positionierung stellen sollte, sind ein guter Startpunkt für das Erstellen einer Webseite. Die Webseite ist oft der erste Kontaktpunkt mit potentiellen Kunden und Kundinnen. Sie ermöglicht es Bauherren und anderen Interessenten, sich über angebotene Leistungen, abgeschlossene Projekte und Referenzen zu erkundigen. Die Wichtigkeit der Webseite sollte nicht unterschätzt werden. Immer mehr Bauherren, vor Allem im privaten und gewerblichen Bereich suchen und finden ihre Auftragnehmer online. Ein professionelles Auftreten, mit einer gut ausschauenden Webseite hilft, um von Anfang an einen guten Eindruck zu hinterlassen.

3 wunderschöne Webseiten von Architekturbüros in Deutschland

  • Paola Bagna’s Webseite ist einfach wunderschön anzusehen. Alle ihre Projekte sind mit Fotos in höchster Qualität und Beschreibungen dokumentiert. Die Webseite gibt potentiellen Neukunden sofort ein Gefühl wie Frau Bagna arbeitet und wie das Endresultat aussehen könnte.
  • Die Webseite von Alexandra Kiendl und ihrem Team ist sehr strukturiert aufgebaut und es ist extrem einfach Information wiederzufinden. So werden sowohl Projekte wunderschön dokumentiert, als auch das Team und die angebotenen Leistungen vorgestellt. Genau wie es sein sollte, werden die wichtigsten Inhalte für die Zielgruppe, strukturiert, klar und sehr ästhetisch dargestellt.
  • Auf der Webseite von Karin Riegelhuth möchte man einfach bleiben. Videos, Vorher-Nachher Fotos und Referenzen von anderen Bauherren schaffen Vertrautheit und Lust auf den Start eines Bau-Projektes.

Nur die Webseite alleine wird in den meisten Fällen, vor Allem am Anfang, nicht ausreichen um zahlreiche neue Projekte zu finden. Jetzt geht es darum, so schnell wie möglich die eigene Bekanntheit zu steigern. Das Internet bildet dafür mehrere Möglichkeiten an:

  • Als erstes sollte die eigene Webseite leicht auf Suchmaschinen (z.B. Google) gefunden werden. Suchmaschinenoptimierung, (aus dem Englischen: search engine optimization, auch SEO abgekürzt) bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, die Sichtbarkeit einer Website und ihrer Inhalte für Benutzer einer Suchmaschine zu erhöhen. SEO ist eine eigene Wissenschaft und es gibt unzählige Maßnahmen die selbst, oder mit Hilfe einer Fachkraft, umgesetzt werden kann. Generell gilt, alles was auf der Webseite steht, sollte hilfreich für die Zielgruppe sein. Je relevanter der Inhalt für die Zielgruppe ist, desto mehr potentielle Kunden und Kundinnen werden die Webseite besuchen.
  • Auf Online-Verzeichnissen können sich ArchitektInnen registrieren und so von Bauherren gefunden werden. An erster Stelle stehen hier die Listen der Ingenieur- bzw. Architektenkammern.
  • Eine weitere Möglichkeit um potentielle Auftragnehmer zu finden, sind kommerzielle Webseiten, wie zum Beispiel houzz.de oder architekten.de. Der Vorteil hier ist, dass diese Anbieter viel Zeit und Geld in den Aufbau ihrer Seite investieren und sie deshalb gut auf Google zu finden sind. Auch hier macht es Sinn, sich zuerst Gedanken über die Positionierung und die damit verbundene Kundenzielgruppe zu machen. Private Bauherrn werden eher auf modernen Plattformen wie houzz.de nach Auftragnehmer umsehen.

Projekte finden durch persönliche Kontakte und das eigene Netzwerk

Bauen (vor Allem im privaten Sektor), ist etwas sehr aufregendes und emotionales. Bauherren investieren viel Zeit und Geld und haben (logischerweise) hohe Erwartungen. ArchitektInnen sind der engste Partner der Bauherren während des Projektes und übernehmen viel Verantwortung. In den meisten Fällen sind sie von Anfang bis Ende am Projekt beteiligt und sind in fast alle relevanten Entscheidungen involviert. Vertrauen ist in dieser ‘Beziehung’ das A und O. Deswegen suchen Bauherren ihren/seine ArchitektIn oft im eigenen Netzwerk bzw. wählen jemanden aus der ihnen direkt empfohlen wurde.

Deswegen ist es sehr wichtig, sein eigenes Netzwerk, von Anfang an aufzubauen und zu pflegen. Weiß mein Umfeld das ich mich selbständig gemacht habe? Kenne ich jemanden der gerade nach Hilfe für sein Bauprojekt sucht? 

Eine große Hilfe können dafür soziale Netzwerk wie LinkedIn, Facebook, Instagram, etc. sein. Das Erstellen eines Benutzerkontos ist auf diesen Kanälen gratis und durch das Hochladen von Fotos und Beschreibungen können damit einfach und schnell relevante Inhalte mit dem eigenen Netzwerk geteilt werden.

Messen für ArchitektInnen

Eine weitere Möglichkeit, potentielle Projekte und Bauherren zu finden bieten Messen. Hier können sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Erstens profitieren ArchitektInnen von den vielen Messebesucher, die kurz vor der Planung / Bau eines Objektes stehen und zweitens können sich ArchitektInnen bei den ausstellenden Firmen über Trends und neue Innovation informieren. Da es eine große Auswahl an Messen gibt, lohnt es sich, vorab zu recherchieren, welche Messe am meisten Potential hat. Oft kann eine kleine, regionale Messe zu mehr und mehr relevanten Kontakten führen, als die ganz großen, internationalen.

Ausblick: Wie geht die Blog Reihe weiter?

Der erste Kunde bzw. die erste Kundin ist gefunden. Jetzt geht es an die Arbeit. Dabei entstehen unglaublich viele Fragen: 

  • Wie bereite ich mich auf das erste Kundenmeeting vor?
  • Auf welcher Vertragsbasis sollen wir arbeiten?
  • Wie zähle ich meine Stunden?
  • Wie erstelle ich einen Vertrag?
  • Welche Tools / Programme brauche ich für das Projekt? 
  • Wie muss ich das Projekt dokumentieren?

Dies und mehr erfahrt ihr in unserem nächsten Blog.

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